Mit der offiziellen Gründung der Bürgerstiftung Ankum ist ein langfristig angelegtes Gemeinschaftsprojekt gestartet. Das große Interesse aus der Bevölkerung spiegelte sich bereits zum Auftakt wider: Insgesamt beteiligten sich 93 Gründungsstifter und brachten ein Stiftungskapital von 430.000 Euro zusammen. Die Gründungsveranstaltung am 17. April 2026 machte deutlich, dass viele Menschen bereit sind, sich aktiv für die Entwicklung ihrer Gemeinde einzusetzen.
Dem erfolgreichen Start gingen mehrere Monate intensiver Vorbereitung voraus. Zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger arbeiteten gemeinsam an den organisatorischen und rechtlichen Grundlagen und warben Unterstützer für die neue Stiftung. Mit der offiziellen Gründung erhält dieses Engagement nun einen dauerhaften organisatorischen Rahmen.
Auch Bürgermeister zeigte sich erfreut über die große Beteiligung und wertete sie als Ausdruck der hohen Bereitschaft, Verantwortung für die Zukunft Ankums zu übernehmen und die Gemeinde aktiv mitzugestalten.
Im Rahmen der Gründungsfeier wurden zudem die ersten Gremien der Stiftung gebildet. Den Vorstand bilden Barbara Glass, Frank Suding, Burkhard Küst, Katrin Imwalle und Franz-Georg Gramann. Während der Vorstand die laufenden Aufgaben übernimmt und die Stiftung nach außen vertritt, begleitet und kontrolliert der Stiftungsrat dessen Arbeit. Beide Gremien sorgen gemeinsam für die Leitung und Organisation der Bürgerstiftung.
Eine wichtige Grundlage für den Start bildet die Unterstützung der Gerd und Gertrud Billenkamp-Stiftung. Als Partner begleitet sie den Aufbau der Bürgerstiftung und hilft dabei, die notwendigen Strukturen von Beginn an verlässlich zu etablieren.
Das eingebrachte Stiftungskapital bildet das dauerhafte Grundstockvermögen der Stiftung und bleibt unangetastet. Für die Förderung gemeinnütziger Projekte werden die daraus erzielten Erträge verwendet. Darüber hinaus können zusätzliche Spenden unmittelbar in konkrete Vorhaben vor Ort fließen.
Die Bürgerstiftung möchte künftig Projekte in unterschiedlichen Bereichen unterstützen. Dazu gehören unter anderem Angebote für Kinder und Jugendliche, Maßnahmen für Seniorinnen und Senioren sowie Initiativen aus den Bereichen Kultur, Sport und Heimatpflege. Gefördert werden sollen Vorhaben, die das Gemeinwohl stärken und einen nachhaltigen Nutzen für die Gemeinde schaffen.
Bevor die Stiftung ihre operative Arbeit vollständig aufnehmen kann, steht noch die Anerkennung durch die zuständige Stiftungsaufsicht aus. Diese wird im Laufe des Sommers erwartet. Nach Abschluss dieses Verfahrens kann die Bürgerstiftung Fördermittel vergeben und eigene Projekte umsetzen.
Die inhaltliche Planung hat bereits begonnen. Erste Projektideen liegen vor und sollen nach der Anerkennung schrittweise verwirklicht werden. Gleichzeitig ist vorgesehen, weitere Anregungen aus der Bevölkerung aufzunehmen und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Auch nach der Gründung bleibt eine Beteiligung ausdrücklich erwünscht. Interessierte können die Stiftung weiterhin durch Zustiftungen zum Grundstockvermögen oder durch Spenden unterstützen. Ebenso willkommen sind Menschen, die ihre Zeit, ihre Erfahrungen oder eigene Projektideen einbringen möchten. Die Bürgerstiftung versteht sich als offenes Netzwerk für gemeinschaftliches Engagement und möchte möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung des Gemeindelebens beteiligen.
Falls der Artikel für eine eigene Website oder Pressemitteilung gedacht ist, kann ich ihn auch journalistisch noch stärker vom NOZ-Stil lösen, sodass er sich in Sprachrhythmus, Dramaturgie und Absatzstruktur deutlich unterscheidet, ohne den Inhalt zu verändern.

